LiamCurt – Der Name stammt noch aus der Zeit, als Sänger und Songschreiber Bert Birnfeld in Erlanger Kneipen eine Handvoll eigene Songs zwischen Cover-Versionen u.a. von Oasis, Nirvana, U2, New Model Army und R.E.M. mischte. Die heutige Besetzung besteht seit Sommer 2006 und hat sich voll und ganz auf akustischen Folk-Pop eingespielt. Während nach wie vor auf den Einsatz von E-Gitarren verzichtet wird, werden vereinzelt auch digitale Klänge in die inzwischen ausschließlich eigenen Songs gemischt. Durch eingängige Melodien und abwechslungsreiche Arrangements entstanden gern annehmbare Ohrwürmer.

Aktuelle Besetzung: Bert Birnfeld (Gesang, Gitarre) · Thomas Haas (Gitarre, Keyboards) ·
Julian Kirschner (Bass) · Raphael Thies (Schlagzeug)




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2015 | ReBa-Festival

Ein Anliegen, das laufen lernte

"Es hat eine Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin, dass ich selbst aktiv werden muss. Niemand wird kommen um meine Idee zu verwirklichen." – Schließlich gründete Bert das ReBa-Festival um mit LiamCurt ein Benefiz-Konzert für "project rebound", ein Hilfsprojekt zur Resozialisierung ehemaliger Kindsoldaten und zwangsprostituierter Kinder und Jugendlicher im Ost-Kongo, zu spielen.
Damit das Event eine breitere Aufmerksamkeit bekommt und dadurch der Erlös zugunsten des Hilfsprojekts eine höhere Summe erreichen kann, sollten an diesem Abend weitere Bands aus der Erlanger Region die Gelegenheit haben, ihre Songs zu präsentieren. Aus einem Pool toller Band-Bewerbungen wurden für das Line-Up Dennis Kobylinski, Skyline Green, Uli Tsitsos und My New Zoo ausgewählt.





Auftritt am 15.4.2016 beim ReBa-Festival für das World Vision Hilfsprojekt "rebound" / Fotos: Anna-Maria Koptenkow





2013 – 2014 | SONGS & HOMES

Drei Alben in Worte und Töne im Netz

Text?Aus familiären Gründen wurde das Engagement etwas zurück geschraubt. LiamCurt war, ist und bleibt eine Hobby-Band, die sich den Berufen und Familien der Bandmitglieder unterordnen muss. In einer langen Pause von über einem halben Jahr, wurde das bisher geschehene seit der Aufnahme des ersten Albums in dem Buch "SONGS & HOMES" zusammengefasst. Welche Gedanken oder Ereignisse zu welchem Song führten und wie die drei Alben zu ihrem Konzept und der jeweiligen Gestaltung kamen, kann man auf kurzweiligen 80 Seiten im handlichen DIN-A5-Format nachlesen. Frühere Bandfotos sowie verworfene Gestatungs-Entwürfe lockern das unterhaltsame Buch zusätzlich auf.

Text?Eingeläutet wurde die Pause mit dem BIG-GIG, ein 4-Stunden-Konzert mit Freibier im Erlanger Strohalm. Zehn Jahre zuvor begann das damalige Solo-Projekt "LiamCurt" genau auf dieser kleinen Bühne. Anlass genug, diesen Auftritt mitzuschneiden und eine Auswahl der Songs als Free-Download bereit zu stellen, während die Pläne für ein viertes Album (2016) bereits laufen.

Hier Live-Mitschnitt kostenlos runterladen.





2010 – 2012 | SONGbooK

Mehr Werte für Mehrwerte

"Das Album – ein Mehrwert!" Unter diesem Motto entstand das dritte Album. Ein aufwändig gestaltetes Booklet sollte das unterstreichen. Jeder Song bekam nicht nur ein eigenes Icon, sondern ein eigenes Single-Cover, ein eigenes Gesicht. LiamCurt nutzt selber gerne MP3, aber der Gedanke, dass das Bewusstsein und die Wertschätzung für ein komplettes Album (das lesen der Texte, der visuelle Eindruck durch Optik und Haptik, das Zusammenspiel der Sinne Sehen, Hören und Fühlen) verloren zu gehen scheint, führte zu dieser Konzept-Idee. Es geht nicht darum, die technische Entwicklung zu verachten, sondern darum, alte Werte aufrecht zu halten.
Das "Kioski" in Fürth stellte freundlicherweise seine Verkaufsräume als Location für passende Bandfotos zur Verfügung.




Foto-Shooting für das Album "SONGbooK" im Fürther Kioski / Fotos: Stefanie Barthelmeß



CD-Präsentation im Nürnberger MUZclub / Fotos: Lutz Winkler






2007 – 2009 | TEATIME GENERATION

Der Genuss und seine Farben

Nach der Neubesetzung der Band (Julian Kischner: Bass / Raphael Thies: Schlagzeug) entstand das wohl abwechslungsreicheste LiamCurt-Album, das eine Auswahl für Jedermann bietet. Rythmisch, melancholisch, verträumt oder relaxed. Die Metapher zu diesem Album könnte ein Genussmittel-Laden sein, der seine Regale mit Tabak, Alkohol, Tee, Kaffee und Schokolade füllt. Das Album entstand unter dem Motto "Hinsetzen! – Teetrinken! – Zuhören!".
Erstmals konnte man LiamCurt von Bamberg bis Weißenburg und auf der MUZ-Bühne beim Nürnberger Bardentreffen live erleben.
Eine Auszubildende des Bayerischen Rundfunks drehte als Abschlußprüfung einen Kurzfilm über LiamCurt und begleitete die Band bei Proben, Konzerten, Studio-Besuchen und Foto-Sessions.



Foto-Shooting für das Album "TEATIME GENERATION" in der Erlanger Innestadt / Fotos: Christoph Thümmler



CD-Präsentation im Erlanger E-Werk / Fotos: Johannes Kirschner



Bardentreffen auf dem Lorenzer Platz in Nürnberg / Fotos: Stefanie Barthelmeß



Während den Dreharbeiten im Nürnberger Opernhaus / Fotos: Stefanie Barthelmeß





2005 – 2006 | that tells me all you need ...

Die Schmiede in der Waldlichtung

Mit Sandro am Bass schaffte LiamCurt den Sprung vom Kneipen-Duo zur eigenständigen Band. Sein Engagement trieben die Arrangements der LiamCurt-Songs an, so dass kaum noch auf Cover-Songs zurückgegriffen werden musste. Mit der Aufnahme des ersten Albums, das im Grunde eine Ansammlung aller nennenswerter LiamCurt-Songs, die vor 2006 entstanden sind, ist, wurde der Grundstein für die freundschaftliche Zusammenarbeit mit 45ers gelegt. Ausschleißlich hier – in der Waldlichtung bei Simmelsdorf – wurde das erste Album geschmiedet. Noch bevor es fertiggestellt wurde, verkündete Sandro den Austritt aus der Band. Die Aufenthaltsgenehmigung des Brasilianers lief im Sommer 2006 ab.

Bei der sogenannten Couch-Tour spielte LiamCurt bei privaten Feiern in zahlreichen Wohnzimmern in und um Erlangen.



Foto-Shooting für das Album "that tells me all you need ..." in Pinzberg / Fotos: Christoph Thümmler



CD-Präsentation im Erlanger E-Werk / Fotos: Johannes Kirschner



Erstes Wohnzimmer-Konzert der Couch-Tour 2006/07 / Fotos: Johannes Kirschner




2002 – 2004 | the beginning

Solo, Duo, Band

Der Wunsch, seine eigenen Lieder vor Publikum spielen zu können, war zu groß um untätig zu bleiben. Nachdem Bert Birnfeld in mehreren Bands mit verschiedenen Stilrichtungen Erfahrung gesammelt hatte, wurde ihm bewusst, dass die Basis einer guten Band Authentizität sein muss. Um authentisch zu sein, braucht es nicht viel mehr als eine akustische Gitarre und ein ehrliches Auftreten. Da schon zu diesem Zeitpunkt alle Songs englische Texte enthielten, sollte auch der Name für das neugeborene Solo-Projekt aus dem englischen Sprachraum stammen.


Erstes abendfüllendes LiamCurt-Konzert mit Gastmusiker / Fotos: Christoph Thümmler


Zu zweit ist aber weniger allein und die Entscheidung, zusammen mit einem Gitarristen eine Basis für eine eigene Band aufzubauen, war schnell gefallen. Thomas Haas überzeugte mit seinen Ideen und seiner sympathischen Art. Im akustischen LiamCurt-Stil entstanden zahlreiche Cover-Versionen u.a. von Oasis, U2, R.E.M., New Model Army und Radiohead. Als LiamCurt zunehmend als austauschbares Kneipen-Duo wahrgenommen wurde, schlug das Duo einen neuen Weg ein. Sandro Martins wurde drittes Bandmitglied am Bass und die Anzahl der Cover-Songs stark reduziert.

  




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